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Weihnachten im Onlinehandel

In der Vorweihnachtszeit sind die Innenstädte voll, die Kaufhäuser sehr gut besucht und die Einkaufslisten der Kunden deutlich länger als sonst. Der stationäre Handel kann in den letzten zwei Monaten des Jahres ein großes Umsatzplus verbuchen.

Gleichzeitig sieht man aber auch zahlreiche Paketzusteller in den Straßen, die Pakete überbringen. Denn auch der Onlinehandel boomt zu dieser Zeit.

Einkaufszentrum vs. Online-Shop

Pro Kopf geben Kunden in der Vorweihnachtszeit ca.472 Euro für Geschenke aus. Aber wo geben sie das Geld aus? Im Einkaufszentrum oder im Online-Shop?

Um Ideen und Anregungen für Geschenke zu sammeln, suchen 47% der Kunden erstmal im Internet nach Inspiration. 43% lassen sich im stationären Handel inspirieren.

Quelle: https://parcellab.com/blog/e-commerce/weihnachten-im-e-commerce-die-wichtigsten-fakten/

Obwohl viele Kunden sich über Geschenke online informieren, scheint sich beim tatsächlichen Kauf der Geschenke noch der stationäre Handel durchzusetzen. Bei einer Umfrage gaben 53% der Befragten an, dass sie am liebsten im stationären Handel einkaufen und nur 21 % der Befragten bevorzugen Shoppen in Online-Shops. 26% gaben keine Präferenz an.

Allerdings bezeugen die wachsenden Umsatzzahlen des Onlinehandels auch, dass die Akzeptanz bzw. Beliebtheit von Online-Bestellungen steigen. 2018 wurden in den ersten neun Wochen des vierten Quartal 13,7 Milliarden Euro im Onlinehandel erwirtschaftet.

Quelle: https://parcellab.com/blog/e-commerce/weihnachten-im-e-commerce-die-wichtigsten-fakten/

Wo werden Geschenke online gekauft?

72% aller online gekauften Geschenke wurden 2018 über Amazon gekauft. Damit ist Amazon Spitzenreiter unter den Geschenkelieferanten. Viele Geschenke wurden aber auch direkt über die jeweiligen Online-Shops der Hersteller gekauft. Aber auch Ebay zählt zu den bevorzugten Anbietern.

Unabhängig von Uhrzeit, Werk- oder Feiertag und Ort können online Geschenke gekauft werden. Aber nicht nur der kundenfreundliche Service des Onlinehandels überzeugt immer mehr Kunden online zu bestellen, sondern auch das breite Angebot. Egal, ob Weine, Sportkleidung, Bücher, Schmuck oder Socken – in Onlineshops erwarten den Kunden zahlreiche Angebote. Mit nur wenigen Klicks kann der Kunde sich mehrere Artikel anschauen, verschiedene Varianten eines Artikels begutachten und sich für eine oder mehrere Optionen entscheiden. Volle Einkaufshäuser werden durch einen komfortablen und unkomplizierten digitalen Prozess ersetzt.

Geschenke stressfrei online kaufen

Wenngleich der stationäre Handel aktuell noch mehr Umsatz macht, als der Onlinehandel, so liegen die Vorteile des digitalen Handels auf der Hand. Viele Online-Shopper nutzen die stressfreien und unkomplizierten Zahlungsmethoden und verlassen sich dabei auch auf die bequeme Lieferung nach Hause.

Damit das Online-Kaufen zur entspannten Nebentätigkeit wird, müssen die Pakete aber auch rechtzeitig und ohne Zustellungsprobleme zum Kunden kommen.

Und obwohl Geschenke gerne auf den letzten Drücker gekauft werden, müssen die Paketdienstleister auch die Chance haben die Pakete rechtzeitig auszuliefern. Dafür müssen Anbieter, Paketzusteller und Kunden Fristen einhalten.

Bei DHL müssen die Päckchen bis zum 22.12. verschickt werden, damit sie noch vor Heiligabend beim Kunden ankommen. Bei GLS, UPS und DPD muss bis zum 21.12. bestellt werden, damit das Lieferdatum der 24.12. ist.

Durch diese Lieferversprechen der Anbieter wurden letztes Jahr knapp 330 Millionen Pakete in der Vorweihnachtszeit verschickt. Volle Straßen und unsachgemäße Zustellungen waren ein häufig ein unangenehmer Nebeneffekt. Der Trend des Paketshops scheint sich daher bei vielen Kunden durchzusetzen, so kann die bestellte Ware unabhängig vom Lieferdatum abgeholt werden.

Bis zu 15% des Weihnachtsumsatzes wurde 2018 im Onlinehandel gemacht.

Die Zahlen und Entwicklungen zeigen deutlich, dass der Onlinehandel dem stationären Handel im Weihnachtsgeschäft Konkurrenz macht. Obwohl der stationäre Handel momentan noch mehr Umsatz zum Jahresende macht, so ist der Online-Handel von einem starken Wachstum getrieben und nimmt immer mehr an Bedeutung zu.