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Österreichische Post – Paketversand im Überblick

Einkaufen gehen bedeutet nicht zwangsläufig, tatsächlich durch die Einkaufsstraßen zu bummeln. Der Onlinehandel hat vieles vereinfacht: Beim virtuellen Shopping wird 24/7 schnell ein neues Smartphone ausgesucht oder das neue Lieblingsoutfit in den Warenkorb gepackt und mit einem Klick bestellt. Lieferung frei Haus.

In Österreich ist die Paketflut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey noch relativ gering: 14 Pakete werden pro Kopf und Jahr versendet. Wirft man einen Blick auf die europäischen Nachbarn, erhalten diese mit 24 Paketen pro Kopf in Deutschland und 21 Paketen pro Kopf in den Niederlanden deutlich mehr Sendungen.

Obwohl 62,4 Prozent der Österreicher online einkaufen, profitieren österreichische Online-Shops nur bedingt vom wachsenden E-Commerce-Markt. Jeder zweite Onlineshopper bestellt außerhalb des Landes, das liegt zum Großteil an Anbietern wie Amazon, der allein im Jahr 2018 einen Umsatz von 682 Millionen Euro über den online Verkauf von physischen Gütern in Österreich erzielte. Erst auf Platz drei der umsatzstärksten Onlineshops in Österreich landet mit Universal Versand & Dienstleistungen der größte Versender Österreichs.

Dennoch erfreut sich das Onlineshopping zunehmender Beliebtheit. Ein lohnendes Geschäft für Versanddienstleister. Ganz vorne mit dabei: die Österreichische Post. 47 Prozent der Pakete wurden 2018 von der Österreichischen Post zugestellt.

Warum ist die Österreichische Post so stark verbreitet?

Die Österreichische Post hat eine historische Entwicklung aufzuweisen, die im Jahre 1490 beginnt. Damals errichtete König Maximilian I. die erste dauerhaft betriebene Postverbindung Europas. Durch den Staatsbetrieb und ein erklärtes Briefmonopol, das die Zustellung von Briefsendungen bis zu 50 Gramm beinhaltete, konnte die Österreichische Post sich etablieren. Erst im Jahr 2011 wurde der Postmarkt liberalisiert und das Briefmonopol der Österreichischen Post abgeschafft.

Inzwischen gibt es 1.791 Geschäftsstellen in Österreich und es werden Umsatzerlöse in Höhe von 1,96 Milliarden Euro erzielt.

Vorteile und Nachteile beim Paketversand mit der Österreichischen Post

Beim Test zum Paketversand in Österreich durch das österreichische Testmagazin Konsument wurde nur jedes zehnte Paket anstandslos zugestellt. Aber die österreichische Post ging als Sieger hervor! Mit der schnellsten Versanddauer, einer sehr guten Versandqualität und einer Auslieferungsquote von 100 Prozent konnte kaum ein anderer Versanddienstleister mithalten. Einzig bei den Preisen schnitten Hermes, GLS und DPD besser ab.

Standardformate für Paketsendungen

Die Österreichische Post unterscheidet die fünf Standardformate für Paketsendungen hauptsächlich nach Gewicht:

  • Paket S: bis 100 x 60 x 60 (LxBxH) bis 2 kg
  • Paket M: bis 100 x 60 x 60 (LxBxH) bis 4 kg
  • Paket L: bis 100 x 60 x 60 (LxBxH) bis 10 kg
  • Paket XL: bis 100 x 60 x 60 (LxBxH) bis 20 kg
  • Paket XXL: bis 100 x 60 x 60 (LxBxH) bis 31,5 kg
Unsere porto-optimierten Versandverpackungen: https://www.rajapack.at/kartons-schachteln-container/oesterreichischepost-und-dhlkartons_C1036.html

Alle Pakete sind bis zu einem Wert von 510 Euro versichert. Für Pakete, die die Standardmaße überschreiten oder aufgrund von Form oder Beschaffenheit nicht maschinell verarbeitet werden können, wird ein Aufpreis je 10 Kilogramm fällig.

Österreichische Post: Paket Preisübersicht

Je nachdem ob der Versand national oder international erfolgt, unterscheiden sich die Preise. Je schneller ein Paket ausgeliefert werden soll und je größer die Distanz ist, umso teurer wird das Porto in der Regel. Zusatzleistungen wie etwa Nachnahme, Sendungen mit Wertangabe oder Zollstellung können kostenpflichtig hinzugebucht werden.

Auf der Website der österreichischen Post werden die gleichen Preise für Privat- und Geschäftskunden angegeben. Jedoch kann ein maßgeschneidertes Angebot durch das Betriebsteam erfolgen. Anfragen können an die E-Mail businessservice@post.at gestellt werden.