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Kippindikator und Feuchtigkeitsanzeiger

Kontrolle ist (manchmal) besser!

Wenn Sie eine wichtige Ladung verschicken, vertrauen Sie darauf, dass die Fracht heil am Zielort ankommt – genauso wie Ihr Kunde, für den die Sendung bestimmt ist, Ihnen vertraut. Doch Ihre eigene Qualitätskontrolle kann noch so gut sein: Sie haben wenig Einfluss darauf, was während des Transportes geschieht. Einmal unterwegs, kann immer etwas die Qualität Ihrer Lieferung beeinflussen – wie ein Kippen, unsanftes Absetzen, oder die Lagerung in einem für die Ware schädlichen Temperaturbereich. Ihre Ladung wird sich jedoch in den seltensten Fällen direkt bei Ihnen beschweren können.

Ist das Paket während des Transports gekippt worden?

Das braucht sie auch gar nicht: Der sogenannte Kippindikator Tiltwatch beispielsweise hilft schon ein ganzes Stück weiter. Er wird direkt an der Verpackung angebracht, klebt auf Holz, Karton oder Plastik und ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Außerdem eignet er sich für den Export. Sobald Ihr Produkt während des Transports oder der Lagerung unzulässig stark gekippt wurde, verfärbt sich der Kreis im Inneren des Pfeilsymbols rot. Somit sind Sie sofort vor eventuellen Transportschäden gewarnt und können im Reklamationsfall leicht den Verantwortlichen feststellen.

Gibt Auskunft über die aktuelle bzw. über die Höchstfeuchte während des Transports

Ebenfalls nützlich um zu sehen, ob die relative Luftfeuchtigkeit in der Umgebung Ihrer Ladung während des Transports den zuverlässigen Wert überschritten hat, ist ein Feuchtigkeitsanzeiger. Platzieren Sie einfach einen der Messstreifen innerhalb der Verpackung. Sie bestehen aus Spezialpapier und sind mit unterschiedlichen Lösungen imprägniert, die auf Luftfeuchtigkeit reagieren.

Mit kleinen Hilfsmitteln wie dem Kippindikator oder den Streifen zur Messung von Luftfeuchtigkeit kann Ihre Ladung zwar immer noch nicht sprechen, aber sie verschafft sich zumindest etwas Gehör. Außerdem merken Sie, ob Sie Ihrem Transportdienst wirklich vertrauen können – und das ist immer gut.





  1. Sven

    Über den Einsatz von Kippindikatoren haben wir auch schon einmal nachgedacht. Das Problem dabei ist nur, dass der Verantwortliche nicht immer so leicht ermittelt werden kann, da bei einem Standard Speditionsversand ja zig Firmen beteiligt sind und keiner bei der Übergabe kontrolliert, ob der Vorgänger ggf. schon die Ware gekippt hat.

    Letztendlich würde es wohl eher helfen, wenn Paketdienste/Speditionen endlich Verantwortung für die zu transportierende Ware übernehmen müssten, so dass z.B. Pakete nicht mehr einen Sturz aus 1,5 Metern Höhe überstehen müssen. Das war vielleicht mal vertretbar als vorwiegend Bücher oder Plastikteile versendet wurden, aber nicht mehr im Zeitalter wo Küchengeräte, Elektronik und ähnliches in immer steigenden Mengen an Endkunden versendet werden.


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