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Wischen oder scheuern? Der richtige Einsatz von Schwamm und Co.

Pünktlich zum Jahreswechsel wären die meisten von uns gerne die eine oder andere unliebsame Gewohnheit los. Dabei unterscheidet sich das „innere Klarschiff machen“ nicht wesentlich vom Reinigen und Putzen in Bad, Küche oder Lager, in Werkstatt und Kantine: Je hartnäckiger die „Verschmutzung“, desto stärker werden Sie scheuern müssen. Und je empfindlicher die „Oberfläche“, desto sanfter werden Sie dabei vorgehen müssen.

Alles hat zwei Seiten – auch der Schwamm hat zwei!

Damit Sie dabei nicht das „Werkzeug“ wechseln müssen, verfügen die meisten unserer Schwämme über zwei Oberflächen. Die weiche Seite für sanftes Wischen und Reinigen von zum Beispiel Glas- Keramik- oder Acryloberflächen, die grobe Seite für das Scheuern und lösen von Verschmutzungen auf unempfindlichen Oberflächen.

Auch wenn die Verlockung noch so groß ist: Bei anfälligen Oberflächen sollten Sie nicht einfach den Druck erhöhen oder mit grobem Werkzeug nachhelfen. Kurzfristig werden Sie damit zwar Erfolg haben, langfristig jedoch einen Haufen mehr Arbeit. Denn durch die unsachgemäße Behandlung entstehen feinste Mikro-Risse, in denen sich in Zukunft ganz leicht Schmutz festsetzen wird.

Alles andere als einseitig und kein bisschen oberflächlich

Die Zweiseitigkeit macht also durchaus Sinn bei Eco und rosa von 3M.

Während die synthetische Oberfläche aus Polyurethan mit eingearbeiteten, abgerundeten Schleifkörnern die Verschmutzung sanft, ohne Kratzer auch auf empfindlichen Oberflächen und dennoch effektiv anlöst, nimmt die saugstarke Schwammseite aus pflanzlichen Fasern die ganze „Sauerei“ ganz einfach auf.

Schwamm drüber – der hält alles aus

Wenn es darum geht, größere Mengen Flüssigkeit aufzusaugen, hat der Schwamm „Azella“ von Spontex  Professionel die Nase vorn. Er wird zu 100% aus Zellulose hergestellt und ist dadurch extrem saugfähig: Mengen von bis zu 20mal seines Eigengewichtes „schluckt“ er ganz einfach weg. Und auch in anderer Hinsicht kann der Azella wirklich einstecken: Er ist beständig gegenüber Bleichmitteln und vielen anderen Chemikalien und verträgt die Reinigung in der Maschine bei 90 Grad, und sogar das desinfizieren und sterilisieren. Dadurch ist er der ideale Reinigungspartner überall dort, wo es „aggressiv“ zur Sache geht, wie beispielsweise in Werkstätten und Industriebestrieben. Er entspricht der REACH Verordnung und kann im Autoklav bei 120 Grad für 20 Minuten sterilisiert werden.

Schwämme aus reiner Zellulose werden zu ganz überwiegendem Anteil aus Altpapier hergestellt und sind somit, sowohl in der Herstellung als auch in der Entsorgung extrem umweltfreundlich.

Eine Übersicht über die verschiedenen Materialien und ihre Einsatzbereiche: https://www.hauswirtschaft.info/reinigung/tuecher.php