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Beutel mit Haftklebeverschluss

Ein Beutel kommt selten allein

Vielfalt ist etwas Wunderbares – natürlich auch für Buchautoren! In dieser Hinsicht ist es wohl kein Zufall, dass ich im Verpackungshandel gelandet bin. Mehr Vielfalt und Auswahl an Arten und Formen lässt sich schwerlich finden. Ich gebe offen zu, dass mir beim Blättern im neuen Katalog oder beim Gang durch unser Lager regelmäßig kleine Glücksschauer den Rücken herunterlaufen. Das ist eine ganze Welt für sich mit den überraschendsten Formen und Lösungen, eine eigene Fauna, wenn Sie so wollen. Sobald ich die Zeit dazu finde, werde ich eine Art „Brehms Tierleben“ der Verpackungswelt schreiben –  mit allen Gattungen, Spezies und Nischen dieser bunten Verpackungswelt. Es wird ein Bestseller, das ist sicher.

Sie glauben das nicht? Sie denken, Verpackungen seien dann doch etwas zu profan und nebensächlich? Gegenrede! Nehmen wir etwas vermeintlich Simples wie die Gattung der Plastikbeutel. Nicht nur J. R. R. Tolkien hat mit Bilbo Beutlin & Co. ganze Bände gefüllt. Des Beutlins Beutel selbst ist eine der am weitest verbreiteten Verpackungsformen überhaupt. Allein in unserem Rajapack-Sortiment listen wir mehr als 400 verschiedene Plastikbeutel! Seit neuestem gibt es sogar eine eigene Seite, die nur ihnen gewidmet ist: Unter www.rajabag.de können Sie sich leicht einen Einblick in die Artenvielfalt der Beutel verschaffen. Sie werden baff sein.

Beutel sind – nicht nur ihrer Beschaffenheit nach – extrem flexibel und anpassungsfähig. Sie sind widerstandsfähig und in praktisch allen Bereichen des täglichen Lebens zu finden. Beutel bestehen aus LDP oder PP, sie sind durchsichtig und so gut wie reißfest, und sie passen sich perfekt ihrer Umwelt beziehungsweise ihrem Inhalt an. Nichts, was nicht seinen passenden Beutel fände – nehmen wir Lebewesen einmal aus.

Beutelvielfalt

Beutel mit Schiebeverschluss

Schiebeverschluss

Die Gattung der Beutel lässt sich ihrerseits in verschiedene Unterarten differenzieren. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der Verschluss. Am weitesten verbreitet heute: Der Beutel mit Druckverschluss. Er ist eine vergleichsweise junge Unterform, hat sich aber rasend schnell verbreitet und verdängt einige der anderen Formen zunehmend. Ihn gibt es in den unterschiedlichsten Größen, mit und ohne Beschriftungsfelder, mit und ohne Euroloch. Ideal ist er zum Beispiel für Sortiergut, Warenproben oder was Sie sonst noch sicher und wasserdicht eintüten wollen. Als junge, attraktive Unterform ergänzt der Beutel mit Schiebeverschluss diese Entwicklungslinie. Er ist eine besonders elegante Lösung und Ihnen sicher vom Flughafen bekannt – als durchsichtige Aufbewahrungsmöglichkeit für Flüssigkeiten im Handgepäck.

Ebenfalls weit verbreitet: der Beutel mit Haftklebeverschluss. Ihn gibt es in zig Varianten, darunter auch ganz edle Exemplare in Glanzoptik. Entsprechend verpackt er gerne edlere Inhalte wie beispielsweise Textilien. Er ist schnell und einfach zu verschließen und – er hat Luftlöcher. Das verhindert ungewollte Luftpolster.

Seltener heute, wenn gleich eine Ur-Variante ist der Beutel mit Verschlusskordel. Ein scheues Exemplar, das aber seine Nische nach wie vor ausfüllt. Ideal ausgerichtet ist er auf Sortiergut: einfach einfüllen, Kordel zusammenziehen und an selbiger aufhängen. Nicht unterschlagen will ich hier natürlich die große Fülle an Flachbeuteln ohne Verschluss – sozusagen die anpassungsfähigste Beutelform und eigentlich immer zu gebrauchen. Die stirbt auch in hundert Jahren nicht aus.

Mein Lieblingsbeutel bleibt aber der Känguru-Beutel. Er ist den Druckverschlussbeuteln zuzuordnen, verfügt indes über ein zusätzliches Seitenfach. Dentallabore nutzen ihn zum Beispiel um Zahnersatz mit Begleitschreiben zu kombinieren.

Druckverschlussbeutel

Druckverschluss

Druckverschlussbeutel mit Euroloch

Mit Euroloch

Luftpolsterbeutel mit Haftklebeverschluss

Haftklebeverschluss

Beutel mit Kordel

Kordelverschluss

Beutel mit Vortasche

Känguru-Beutel

 

Sie sehen: Das wird schon mit „Brehms Verpackungsleben“. An Varianten und Vielfalt ist bereits im Beutel-Reich kein Mangel, und ständig kommen neue Arten dazu. Ein Beispiel von vielen aus der Verpackungswelt. Nehmen wir beispielsweise die Kartonschachtel…. Aber das ist eine andere Geschichte. Vielleicht beim nächsten Mal.